Dinge des Wissens - Von der Macht der Schubladen

Von der Macht der Schubladen

Räumliche Ordnungsmöbel

ordnungsmoebel
Die sprichwörtliche Redensart vom »Schubladen-Denken« markiert den engen Zusammenhang von räumlicher und geistiger Ordnung. Dinge räumlich ordnen heißt auch immer, ihre Physis zu bändigen.

So verschieden wie die Exponate selbst, so unterschiedlich sind die Möglichkeiten ihrer geordneten Aufbewahrung. Materielle Ordnungseinheiten wie Schränke, Regale und Kästen ordnen die Objekte nach visuellen – auch ästhetischen – Gesichtspunkten, nach Anzahl, Art und Größe und schützen die empfindlichen Dinge vor Staub und Schädlingen.

Kostbare historische Sammlungsmöbel verweisen auf Geschmacksvorlieben und Repräsentationsbedürfnisse der Sammler. Heute muss jede Form der Aufbewahrung in erster Linie funktionalen Ansprüchen genügen.

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