Dinge des Wissens - Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen

Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen

Objekte in dieser Vitrine | SP 02

Übersicht Vitrine | Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen

Büste einer Frau im Sonnenblumenkelch, sog. Clytia, Abguss

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Göttingen war die erste Universität, an der archäologische Vorlesungen gehalten wurden. Christian Gottlob Heyne (1729–1812) begann damit 1767 und erwarb noch im gleichen Jahr die ersten Gipsabgüsse, um seinen Hörern plastische Anschauung von antiker Skulptur zu geben. 1812 wurden Hauptwerke in der Paulinerkirche aufgestellt, 1844 gründete man ein eigenes archäologisches Institut. Mit über 2.000 Abgüssen zählt die Sammlung heute zu den größten Forschungs- und Lehreinrichtungen ihrer Art. Griechische und römische Büsten, meterhohe Statuen und Reliefs aus den Museen der Welt stehen hier unter einem Dach vereint und können nebeneinander betrachtet werden. Als »Virtuelles Antikenmuseum« www.viamus.de sind die Bestände vollständig im Internet verfügbar.

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