Dinge des Wissens - Humanembryologische Dokumentationssammlung Blechschmidt

Humanembryologische Dokumentationssammlung Blechschmidt

Objekte in dieser Vitrine | SP 18

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4 Wochen alter menschlicher Embryo, Replik

sp-18-300

Zu klein und im Mutterleib verborgen: Die Gestaltentwicklung des menschlichen Embryos blieb bis ins 19. Jahrhundert ein Mysterium. Die Erforschung der Anatomie menschlicher Embryonen ist auf Sammlungen von konservierten Zufallsfunden wie Fehlgeburten angewiesen. Diese werden für mikroskopische Untersuchungen in Form von Schnittserien archiviert.

Durch die von Prof. Erich Blechschmidt (1904–1992) aufgebaute Sammlung gehört die Georg-August-Universität seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu den wenigen Orten auf der Welt, wo humanembryologische Forschung möglich ist.

Neben Schnittserien umfasst die Göttinger Sammlung 65 stark vergrößerte Nachbildungen von Embryonen. Diese Plastiken machen die komplexe Anatomie menschlicher Embryonen mit dem bloßen Auge erfassbar.

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