Dinge des Wissens - Münzkabinett der Universität Göttingen

Münzkabinett der Universität Göttingen

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Mit dem Büttner’schen Kabinett gelangte 1773 eine Sammlung vorwiegend römischer Münzen in den Besitz der Universität. Bedeutenden Zuwachs, besonders an russischen Münzen und Medaillen, brachten die Schenkungen des Barons Georg Thomas von Asch (1729–1807).

Wichtige Münzfunde aus dem Königreich Hannover und mehrere große Privatsammlungen erweiterten im 19. und 20. Jahrhundert den Bestand. Heute gehört die Göttinger Sammlung mit rund 40.000 griechischen, römischen, byzantinischen, islamischen, mittelalterlichen und neuzeitlichen Münzen und Medaillen zu den größten universitären Münzkabinetten in Deutschland.

Auch wissenschaftlich dokumentierte Fundgruppen und seltene Typen machen sie für Münzkundige aus der ganzen Welt zu einer wichtigen Forschungsstätte.

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